The Big Five

The Big Five 2016-09-23T21:20:20+00:00

„The Big Five“ oder im Deutschen „Die Großen Fünf“ sind längst ein fest stehender Begriff. Seit Jahren gehört er zum Standardwortschatz großer Reiseführerverlage, seit Jahrzehnten haben sich die drei Worte tief im Vokabular eines jedes Afrika-Reisenden verankert. Er leuchtet nicht nur auf den Katalogen und Webseiten großer Safari-Unternehmen und Afrika-Spezialisten wie Outback Africa, sondern winkt einem auch von den zahlreichen Postkartenständer vor den lokalen Souvenirgeschäft entgegen. The Big Five sind Afrika pur.

Aber was bedeutet der Terminus eigentlich? Wofür stehen die Großen Fünf? Oder anders gefragt: Wer gehört denn eigentlich dazu? Ein kurzer Blick auf Wikipedia verät folgendes: „The Big Five“ stammt ursprünglich von auf dem afrikanischen Kontinent aktiven Großwildjägern, die den Begriff für die Jagd genutzt haben. Gemeint waren damals fünf Tiere, die auf der Jagd als besonders gefährlich oder besonders selten galten. Die Körpergröße spielte demnach – anders als der Name es vermuten lässt – keine Rolle.

Bis heute zählen folgende fünf Säuger zu den großen 5:

  1. Elefant
  2. Nashorn (Spitzmaulnashorn, Breitmaulnashorn)
  3. Büffel
  4. Löwe
  5. Leopard

Wie schwer es als Tourist dann tatsächlich ist, die Könige der Savanne in den vielen afrikanischen Nationalparks wirklich zu entdecken, wird bis heute vielfach diskutiert. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle und können das eigene Glück ungemein beeinflussen. Zu welcher Reisezeit findet die Safari statt? In welchem Land und in welchem Nationalpark werden die Tiere gesucht? Wie viele Game Drives (Safari-Fahrten) sind geplant? Finden diese Fahrten auch am frühen Morgen oder späten Abend statt? Die Liste der Fragen ist scheinbar endlos. So endlos wie die Suche nach allen Mitgliedern der Großen Fünf sein mag. Aber eines ist gewiss: so lange die Fotojagd auch ist, sie lohnt sich, in jeder einzelnen Minute.