Routenplanung für Weltreisen

//Routenplanung für Weltreisen
Routenplanung für Weltreisen2016-11-25T12:04:53+00:00

10 Tipps zur Länderauswahl

Thailand, Australien oder doch Südafrika? Welche Länder eignen sich am besten für eine Weltreise? Welche Städte darf ich auf meiner Route auf keinen Fall auslassen? Fragen, die bei jeder Reiseplanung irgendwann aufkommen. Ein Ländervergleich nach ausgewählten Kriterien kann dann Klarheit bringen.

Kriterien der Ortsauswahl

Ob Kontinent, Land oder Stadt, ob als „weltreisender“ Backpacker oder Pauschalurlauber, diese Faktoren helfen bei dir bei deinen Entscheidungen, bei der richtigen Antwort auf die Frage „Wohin soll die Reise gehen?“.

1. das Klima – über Temperaturen und Wetterberichte

Durch weniger, dünnere Kleidung haben Schön-Wetter-Urlauber den klaren Vorteil des leichteren Gepäcks. Und wer seinen Rucksack jeden Tag auf dem Rücken trägt, ist über jedes Kilo weniger sehr schnell sehr dankbar. Insbesondere eine Kombination aus Ländern mit sommerlicher Hitze und Ländern mit winterlicher Kälte führt oftmals zu einer Menge zusätzlich notwendiger Gepäckstücke, von Wintermütze bis Sonnencreme.

Neben den Temperaturen spielt auch die Wetterlage (z.B. durchschnittliche Sonnenstunden pro Tag oder Regentage im Monat) eine große Rolle bei der Routenplanung. So kann ein Tage lang anhaltender Monsun in der südostasiatischen Regenzeit oder eine gnadenlose Hitzewelle in den arabischen Emiraten einem – kurzer Hand – einen Strich durch die Urlaubsplanung machen.

Fazit: In Klimatabellen zusammengefasste Erfahrungswerte und ein Blick in die aktuelle Wettervorhersage gehören zu jeder Reiseroutenplanung dazu.

2. die touristische Erschließung

Einsame Strände, verlassene Buchten und Abenteuer. Auch wenn der ein oder andere Globetrotter sich gerade deshalb auf und davon aus dem Heimatland gemacht hat, bergen touristisch unerschlossene Gebiete nicht selten Probleme in sich, die von mangelhafter Infrastruktur über unzureichende Sicherheitsstandards bis hin zu einer unbefriedigenden Auswahl an Unterkünften oder Sehenswürdigkeiten reichen.

3. die Sicherheit – die aktuelle Situation vor Ort

Wer die grundlegenden Sicherheitstipps für Reisen beachtet, dem verschließen sich die wenigsten Länder oder Städte. Das unnötige Risiko, unbewusst in eine Gegend politischer Unruhen oder gar eine Hochburg krimineller Aktivitäten zu geraten, lässt sich aber durch eine vorgelagerte Recherche leicht vermeiden. Die Reisewarnungen des auswärtigen Amtes sind hier dabei als erste Anlaufstelle zu nennen.

Über notwendige Impfungen, die empfohlene Ausstattung der Reiseapotheke oder die medizinische Versorgung vor Ort informiert man sich am besten bei dem Hausarzt oder Tropenmediziner seines Vertrauens.

4. die Kosten – über Preise und die eigene Reisekasse

Dass die Lebenskosten von einem Land zum anderen deutlich unterschiedlich sein können, ist bei weitem kein Geheimnis. So kann ein dreiwöchiger Stop in den USA schnell so viel kosten wie ein zweimonatiger Aufenthalt in Vietnam. Aber auch neben den alltäglichen Ausgaben wie Nahrung, Transport, Kommunikation oder Kleidung sollten insbesondere auch die Kosten für Einreise (inkl. Visum- und den gerne ignorierten Impfkosten) und Unterkunft genauer studiert werden. Oftmals kann man bei einem Flug zu einem der großen internationalen Flughäfen bares Geld sparen. Hier findest du weitere wertvolle Tipps rund ums Thema Sparen auf Reisen.

Fazit: Sich vor der Reise etwas Zeit für Budgetplanung und Abschätzung der erwarteten Kosten zu nehmen, ist der Grundstein der erfolgreichen Routenplanung.

5. Kultur und Menschen

Erfahrungsgemäß sind die meisten Reisenden weltoffen und tolerant und die meisten Nationen sehr gastfreundlich. Nichtsdestotrotz kann es für die Tourplanung hilfreich sein, sich etwas intensiver mit der Kultur des Ziellandes zu beschäftigen – von Religion, Musik und Unterhaltung über das Essen bis hin zur Etikette.

6. Sehenswürdigkeiten und Attraktionen – über Angebot und Nachfrage

Jeder hat andere Erwartungen an seine Reise, ist der eine auf der Suche nach unberührter Natur, bunten Korallenriffen und einsamen Stränden, ist ein anderer vielleicht viel mehr an von Menschenhand erschaffenen Bauwerken wie alten Tempeln oder moderner Architektur interessiert. Eine Recherche der beliebtesten Ausflugsziele, des verbreiteten Sportangebotes, der Einkaufsmöglichkeiten oder der landestypischen Flora und Fauna hat in der Regel großen Einfluss auf die Wahl der richtigen Reisedestination.

7. der Reisezeitpunkt innerhalb des Jahres – die Jahreszeit und Saison

Neben des Einflusses des Klimas auf die Gesundheit und das notwendige Reisegepäck (siehe oben) ist die Frage nach der Reisezeit vor allem eine finanzielle. Wer die Zeitpunkte von Haupt- und Nebensaison des Ziellandes sowie der Schulferienzeiten des Heimatlandes berücksichtigt, kann zum einen dem Gedrängel des Massentourismus entgehen und sich zum anderen über kräftige Rabatte in der Low Season freuen. Auf der anderen Seite gibt es oftmals einen triftigen Grund, warum ein Land zu einer bestimmten Zeit mehr besucht wird als zu einer anderen. Eine gute Reisevorbereitung hilft der Entscheidung auch hier.

8. die Aufenthaltsdauer – die zur Verfügung stehende Zeit

Travel and Work oder Pauschalurlaub, umfangreiche Rundreise oder simpler Hotel-Strand-Urlaub, die notwendige beziehungsweise empfohlene Aufenthaltsdauer ist von viel mehr Faktoren als nur der Landesgröße oder der Entfernung abhängig. Maßgeblich für die Organisation der Reiseroute und ihrer Stationen sind also die Antworten auf die Fragen „Wie viel Zeit habe ich?“ und „Wie viel Zeit brauche ich?“.

9. die Reiseart – von Backpacking bis Pauschalurlaub

Es hat seine Gründe, warum Backpacking immer wieder in Verbindungen mit den selben Ländern steht. So ist eine Pauschalreise nach Ägypten zwar durchaus empfehlenswert, von einer Rundreise als Rucksacktourist wird hier in der Regel aber entschieden abgeraten.

Fazit: Wer individuell Reisen will, setzt anfangs am besten auf Klassiker in Europa, Südostasien, Amerika, Australien und Neuseeland.

10. Stadt, Land, Fluss

Die Suche nach „Natur pur“ ist in den chinesischen Großstädten sehr ermüdend und wer sich mitten ins australische Outback begibt, sollte keine riesigen Einkaufspassagen erwarten. Da es meist die Mischung macht, ist ein Vergleich von unterschiedlichen Ländern und eine Kombination von Inland und Küste, Stadt und Natur, Strand und Dschungel da A und O der Reiseroutenplanung.

Schreibe einen Kommentar